Die Weinprobe zuhause – ein geselliger Event

17.06.2019
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Es muss nicht immer aufwendig sein, um einen Abend oder einen Nachmittag in geselliger Runde zuhause zu verbringen. Veranstalten sie doch einmal eine Weinprobe, um sich mit guten Freunden zu treffen.

Es ist gar nicht so schwierig, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Gutes Gelingen ohne viel Aufwand

Am besten klären Sie im Vorfeld schon einmal den Geschmack der Gäste ab, ob mehr süsse Weine, Dessertweine oder eher trockene, herbe Weine bevorzugt werden. Für einzelne Stationen mit verschiedenen Weinen aufzubauen, sollten Sie Stehtische mieten, an denen sich die Gäste zur Verkostung ihren Wein aussuchen können. Edel mit schönen weissen Tischdecken verkleidet, passen sich die einfachsten Stehtische sofort dem eleganteren Rahmen einer Weinprobe perfekt an. Es macht Spass und Freude, wenn man zwischen den Tischen und den verschiedenen Weinen hin und her wechseln kann.

Für eine Weinverkostung sind ein paar Grundregeln zu beachten, damit das Event ein voller Erfolg werden kann.

Keine Anstrengung für den Gaumen

Wenn zu viele Weine zur Auswahl stehen, sollten Sie zwischendurch grössere Pausen einplanen und mit Brot, Weissbrot, Baguette oder Mischbrot sowohl den Geruchssinn als auch die Geschmacksnerven wieder aufnahmefähiger zu machen. Dazu können sie kleine Häppchen mit sahnigem Weichkäse, Emmentaler oder Gouda servieren. Ein paar Knabbereien dürfen es schon sein, um mit Salzgebäck, ein paar Nüssen und Keksen die Gäste bei Laune zu halten und für das nächste Geschmackserlebnis zu motivieren. In lockerer Runde gehört Essen und Trinken unbedingt zusammen und die meisten Menschen lieben es, zum Wein auch etwas zu essen.

Damit aber zu starke Gewürze den Weingeschmack nicht überlagern, verwöhnen Sie Ihre Gäste erst nach der eigentlichen Weinprobe mit deftigeren Gerichten wie beispielsweise mit Zwiebelkuchen oder Pizza picata, pikanten Käsesorten wie Gorgonzola oder Roquefort.

Eine Auswahl von sechs bis acht Weinen reichen in aller Regel durchaus. Das erscheint eventuell ein bisschen wenig, aber für Gäste, die sonst weniger Wein trinken, könnte es sonst zu anstrengend und uninteressant werden.


Willkommen zur Weinprobe! (Bild: NewFabrika - shutterstock.com)

Willkommen zur Weinprobe! (Bild: NewFabrika – shutterstock.com)


Das sollten Sie zusätzlich beachten

Die Reihenfolge der angebotenen Weine beginnt für Kenner immer von weiss nach rot, von trocken zu süss, von lieblich zu kräftig und von neutral zu bouquetbetont. Dazu gehören natürlich auch die entsprechenden Gläser für Weisswein, Rotwein, Roséwein oder den süssen Dessertwein. Am besten nutzen Sie Gläser aus klarem und durchsichtigen Glas, damit die Farbe des Weines deutlich sichtbar zur Geltung kommt.

Wichtig für das Geschmackserlebnis ist die gute Trinktemperatur. Weissweine und Roséweine und die meisten Dessertweine werden gut gekühlt getrunken und sollten bereits am Vortag im Kühlschrank gelagert werden. Rotwein wird bei Zimmertemperatur von 16 – 18 Grad getrunken und entfaltet dabei sein volles Aroma.

Für die Auswahl der Weine sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt

Sie können Ihre Gäste mit Weinen aus unterschiedlichen Ländern und Anbaugebieten überraschen, die nicht alltäglich angeboten werden. Weine aus Edelstahlfässern haben eine andere Note und anderen Geschmack als aus Holzfässern. Weine aus Überseegebieten einmal in den Vergleich zu europäischem Riesling, Chardonnay oder Spätburgunder zu stellen und zu probieren ist für Ihre Gäste interessant und ein aufregendes Erlebnis.

 

Titelbild: K.Decha – shutterstock.com


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