Mitarbeiter Meeting Monkey Business Images Shutterstock.com doppeltMitarbeiter Meeting Monkey Business Images Shutterstock.com doppelt

Für viele Gäste ist das Networking das eigentlich Interessante bei Meetings. Man trifft neue Leute, die einem in der Zukunft vielleicht nützlich sein könnten, und knüpft wertvolle Kontakte. Im besten Fall.

Im schlimmsten Fall steht man alleine in einer Ecke und weiss nicht, wie man mit all diesen Menschen in Kontakt kommen soll. Die von uns vorgestellten Ideen sind ein guter Weg, um alte „Cliquen“ aufzubrechen und auch als Outsider leicht ins Gespräch zu kommen.

Das Glücksrad

Die Pausenzeiten bei Meetings sind oftmals die begehrteste Zeit fürs Networking – aber wie fängt man an, Kontakte zu knüpfen? Ein „Glücksrad“ mit Gesprächsstartern kann das Eis auf witzige Art brechen. Dafür werden auf einem Glücksrad verschiedene Themen (z. B. „Ziele“, „Vorlieben“ oder „Abneigungen“) angebracht. Nun darf man drehen – und dem nächsten Meetingteilnehmer Fragen zum erdrehten Thema stellen. So kommt man leicht ins Gespräch, und ist das Eis erst einmal gebrochen, sind die nächsten Teilnehmer an der Reihe.

Cliquen aufbrechen

Das mag sich zwar anhören wie in der Grundschule, aber man mag es kaum glauben, wie schnell sich auf Meetings Cliquen bilden, die die komplette Zeit gemeinsam verbringen und sich womöglich auch schon von anderen Veranstaltungen kennen. Um trotzdem neue Kontakte entstehen zu lassen, kann man sich als Veranstalter etwas Besonderes einfallen lassen – wie etwa eine Sitzordnung nach dem vollkommenen Zufallsprinzip (etwa durch eine Losziehung) zu gestalten.

Eventplanung sorgt für Überraschungen

Gerade dann, wenn man alleine zu einem Meeting anreist, kommt es oftmals vor, dass man abends alleine im Hotelzimmer oder Restaurant sitzt, anstatt neue Leute kennenzulernen. Einige Event-Organisatoren haben sich dafür ein sehr schönes System einfallen lassen: Sie führen Reservierungen in verschiedenen Restaurants durch und bieten „offene Tische“ an, für welche man sich eintragen lassen kann. So ist nicht nur sichergestellt, dass man zum Essen Gesellschaft hat, es können sich dadurch auch überraschende und doch passende Paarungen ergeben.

Ein Picknick mit Fremden

Eine weitere Methode, um neue Leute zusammenzubringen, ist das Picknick mit Fremden. In der Mittagspause wird hier kein „normales“ Mittagessen angeboten, sondern ein Picknick veranstaltet. Der Clou dabei: Nicht jeder Teilnehmer erhält sein eigenes Picknick-Körbchen, viele müssen sich einen grossen Korb mit ihnen unbekannten Mitstreitern teilen – inklusive der Picknick-Decke. So kann man ungezwungen plaudern und sich kennenlernen – und das in einem gelösten und entspannten Umfeld. Man geht also nicht nur gestärkt zurück ins Meeting, sondern auch mit der einen oder anderen neuen Visitenkarte in der Hosentasche. Ein voller Erfolg also.

 

Oberstes Bild: © Meeting-Monkey Business Images – Shutterstock.com

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