Der Schweizer Food Delivery-Markt ist um 64% auf 2.1 Mia CHF gewachsen

07.05.2021
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Der Schweizer Food Delivery-Markt ist um 64% auf 2.1 Mia CHF gewachsen

Der Schweizer Food Delivery-Markt ist um 64% auf 2.1 Mia CHF gewachsen
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Medienstelle EAT.ch

(Zürich)(PPS) EAT.ch, der Schweizer Marktführer mit über 3’500 Partner-Restaurants, hat mit einem renommierten Marktforschungsinstitut eine schweizweite, repräsentative Umfrage durchgeführt. Diese wurde zuvor bereits im 2018 umgesetzt. Gemeinsam mit externen Experten schätzte EAT.ch das damalige Umsatzvolumen des Food Delivery Marktes Schweiz (Definition: Frisch zubereitetes Essen bestellen und liefern lassen) auf 1.28 Milliarden CHF. Innert zwei Jahren ist dieser Gesamtmarkt nun um 65% auf 2.1 Milliarden CHF gewachsen. Der Online-Anteil aller Delivery-Bestellungen ist sogar um 100% gestiegen und liegt nun bei 1.2 Milliarden CHF – so gross wie der damalige Gesamtmarkt vor zwei Jahren. Auch wurde erneut der «Online Food Delivery User» beleuchtet und zum ersten Mal konkrete Gründe, die eine Bestellung auslösen, abgefragt. Einen Teil der Ergebnisse stellt EAT.ch Medienschaffenden unter diesem Link zur Verfügung.

Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie die Informationen (unten) zu unseren fairen Arbeitsbedingungen. EAT.ch ist nicht Teil der Gig Economy! Danke für Ihre Kenntisnahme.

Die wichtigsten Facts aus dem Report:

Knapp 70% der an der Umfrage teilgenommenen Personen gehören zu den «Online Food Delivery Usern»: Diese bestellen mehr als einmal im Jahr ihr Essen online (über eine Webseite oder App) und lassen es sich liefern. 28.5% der «Online Food Delivery User» sind sogenannte «Heavy User»: Sie bestellen mehr als 2-3 x pro Monat online. Es finden sich doppelt so viele «Heavy User» im Alterssegment 16-39 Jahre gegenüber dem Alterssegment 40-65 Jahre. Zudem ist der Männer-Anteil bei den «Heavy Usern» mit 57% gegenüber den Frauen deutlich höher. 63% der «Heavy User» befinden sich in einem Vollzeit-Arbeitsverhältnis und davon verdienen 36% mehr als CHF 8’000 im Monat. Es ist daher plausibel, dass Personen die mehr arbeiten und mehr verdienen vermehrt Food Delivery nutzen.

Warum wird Essen bestellt?

Online Food Delivery entstand aus dem Bedürfnis einer mobilen, digitalen Gesellschaft und wird weiter dynamisch wachsen. Doch: Was sind konkrete Gründe, die letztendlich zu einer Bestellung führen? Die Auswertung hat ergeben, dass besonders junge Personen (16-39 Jahre) für entlastende Convenience-Angebote empfänglich sind. Je älter die befragten Personen sind, umso mehr Zeit nehmen sich diese um selber zu kochen und entsprechend einzukaufen. Die oftmals verbreitete Meinung, junge Menschen sind nicht mehr fähig zu kochen, lässt sich hier nicht bestätigen. Im Gegenteil: Nur 17% der Teilnehmer*innen zwischen 16-29 Jahren bestellen deswegen ihr Essen. Die meistgenannten Gründe stehen im Zusammenhang mit einem zeitintensiven Berufsleben.

Food Delivery vs. Restaurant vs. Take Away

Pizza, Pasta und Risotto: Die italienische Küche ist in allen vier Altersgruppen sowie in allen drei abgefragten Consumption-Segmenten (Delivery, Restaurant, Take Away) die Beliebteste. Schweizer Gerichte liegen im Delivery-Segment auf Platz 8, hingegen bei der Konsumation im Restaurant sind Speisen wie Rösti, Älplermagronen und Bratwurst auf dem zweiten Platz. Türkisch ist mit 15% Wachstum gegenüber 2018 die am schnellsten gewachsene Küche im Bereich Delivery. Besonders beliebt ist sie bei den 16-29 jährigen: Diese bestellen doppelt so viel türkisch wie die 50-65 jährigen.

Gesamtmarkt Food Delivery Schweiz (Online / Offline)

Bereits im 2018 wurde die gleiche Marktforschungsstudie durchgeführt und das Volumen des Delivery Marktes Schweiz auf 1.28 Milliarden CHF geschätzt. Die neue Schätzung – gemeinsam mit externen Experten definiert – liegt bei 2.1 Milliarden CHF. Damit ist der Gesamtmarkt Schweiz um 64% gewachsen. Der Online-Anteil (Bestellungen über Webseite und App) innerhalb des Gesamtvolumens stieg innert zwei Jahren sogar um 100% an und ist heute so gross wie der damalige Gesamtmarkt. Der Anteil Online / Offline bei allen Delivery-Bestellungen lag im 2018 bei 50% zu 50%. Nun beträgt der Online-Anteil 61% und ist somit gegenüber dem Offline-Anteil innert zwei Jahren um 11% Punkte gewachsen.

Wichtig: Das Arbeitsmodell von EAT.ch ist NICHT teil der Gig Economy!

Aufgrund der zunehmenden medialen Berichterstattung im Zusammenhang mit Arbeitsbedingungen im Food Delivery-Business möchten wir unsere fairen Arbeitsbedingungen hervorheben: EAT.ch bezahlt schweizweit über dem Mindestlohn von CHF 23 auf die Stunde. Das ist der höchste kantonale Mindestlohn in Genf. Dieser Lohn erhalten die Fahrer*innen in allen Schweizer Kantonen. Entschädigt wird pro Stunde und nicht pro Fahrt. Damit ist auch die Leerzeit entlohnt. Unsere Fahrer*innen sind ordentlich angestellt, versichert und profitieren von Sozialleistungen. Zusätzlich erhalten alle Festtags- und Ferienentschädigungen. Somit verdienen EAT.ch-Fahrer*innen rund CHF 27 pro Stunde. Das Trinkgeld wird zusätzlich auf diesen Betrag direkt und zu 100% übermittelt und ermöglicht so einen Stundenlohn von CHF 30-CHF 33. Wir stellen unseren Fahrer*innen die Ausrüstung und Rucksäcke zur Verfügung.

Pressekontakt:

Medienstelle EAT.ch
Werdstrasse 21
8004 Zürich

Frau Séverine Götz
media @ eat.ch


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