Bodyflying als luftiges Teamevent mit Funfaktor

10.02.2015
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Früher war das Bodyflying eine Trainingsmöglichkeit für Fallschirmspringer, inzwischen ist das Fliegen im Windkanal zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung geworden. Häufig wird der Extremsport auch als Indoor Skydiving bezeichnet.

In der Gruppe macht das luftige Event besonders viel Spass.

Ursprünglich trainierten Fallschirmspringer im Windkanal die kontrollierten Bewegungen während des Fluges und die Vorbereitung der Landung. Im Laufe der Zeit ist das Skydiving zu einer beliebten Funsportart avanciert, die im Vergleich zu einem Fallschirmsprung nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch eine deutlich längere Flugzeit verspricht. Bei einem Absprung aus etwa vier Kilometern Höhe dauert die Flugphase rund 40 Sekunden, im Windkanal können Sie sich deutlich länger aufhalten.

Bodyflying im Team

Beim Bodyflying erzeugt ein spezieller Propeller einen gleichmässigen vertikalen Luftstrom, der bis zu 200 km/h schnell sein kann. Die Stärke ist individuell regulierbar und richtet sich vor allem nach dem Gewicht und dem Können des Fliegers. Zahlreiche Anbieter haben sich auf das Bodyflying anlässlich von Betriebsfesten oder Firmenevents spezialisiert. Mobile Bodyflying-Anlagen kommen direkt zum vereinbarten Standort und sorgen bei der nächsten Firmenfeier für ganz besonderen Nervenkitzel. Alternativ besuchen alle Teilnehmer gemeinsam eine fest installierte Flugarena.

Experten empfehlen ungeübten Fliegern, nicht mehr als 15 Minuten im Windkanal zu verbringen. Fliegen dürfen nur gesunde Teilnehmer, bei denen keine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Gelenk- und Rückenbeschwerden bestehen. Bei den meisten Anbietern liegt das maximale Gewicht des Bodyflyers bei etwa 120 Kilogramm. Beim Skydiving tragen Sie spezielle Anzüge, die vom Veranstalter gestellt werden. Das Tragen einer Schutzbrille und eines Helmes ist Pflicht. Die Anzüge sorgen dafür, dass Sie optimal auf dem entstehenden Luftstrom fliegen.

Auf dem Luftstrom reiten

Nicht alle Bodyflyer heben bei ihrem ersten Flug auch tatsächlich ab. Viele Teilnehmer haben Angst und legen sich nicht richtig auf den Luftstrom. Trotz des spektakulären Aussehens ist ein Flug im Windkanal recht ungefährlich, im schlimmsten Fall stürzen Sie auf die dick gepolsterten Luftkissen. Idealerweise sollten Sie Arme und Beine so vom Körper strecken, dass Sie ein X beschreiben.

Bei den meisten Anbietern haben Sie die Möglichkeit, eine bestimmte Anzahl Flugversuche zu buchen. Für Firmen gibt es in der Regel pauschale Angebote. Kalkulieren Sie die Anzahl der Versuche nicht zu knapp, bedenken Sie, dass Sie vielleicht erst beim dritten oder vierten Mal überhaupt in der Luft schweben.

Profis schweben in einer Höhe von etwa 15 Metern in der Luft. Wenn Sie als Anfänger starten, wird Ihnen diese Höhe vermutlich kaum gelingen. Eines ist jedoch sicher: Spass und Adrenalin sind bei diesem Event garantiert!

 

Oberstes Bild: © Germanskydiver – Shutterstock.com