Preisverleihung: Hobbykünstler faszinieren mit Recyclingkunst

18.09.2017
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223 Recycling-Kunstwerke zum Thema „Bauernhof“ gingen zum diesjährigen 20. nationalen Kreativwettbewerb Recyclingkunst aus Metallverpackungen ein. Mitgemacht haben grosse und kleine Hobbykünstler aus der ganzen Schweiz: zahlreiche Kinder, Jugendliche, Schulklassen und Kreativgruppen.

Zur Preisverleihung in Knies Kinderzoo begrüsste der Jurypräsident Franco Knie mehrere Hundert Besucher und beglückwünschte die 37 Gewinner: 29 davon Kinder und Jugendliche.

Alltagsverpackungen aus Metall, wie Getränkedosen, Senftuben, Tierfutterschalen, Kaffeekapseln aus Aluminium sowie Konservendosen und weitere Verpackungen aus Stahlblech, eignen sich hervorragend zum Sammeln und Recyceln. 25’600 Tonnen gehen jährlich bei uns in die Metallsammlung. Darüber hinaus inspiriert das Material kreative Köpfe.

Am nationalen Wettbewerb Recyclingkunst aus Metallverpackungen messen sich alljährlich begeisterte Hobbykünstler im schöpferischen Gestalten von tollen Kunstwerken, dieses Jahr zum Thema „Bauernhof“. Unter den bunten Sujets sind etwa der „Pferdepflug“, der „Hühner Stall“, der „Motormäher“, „s’Hoflädeli“, „Üsi Liblingsgeiss“, der „Wander-Hirte“, der „Buureporsche“ und der “Heu-Erntetransporter“.

Ein buntes Repertoire an Ideen, Farben, Formen und gestalterischem Geschick und Flair. An der von allen Fans besuchten Preisverleihung in Knies Kinderzoo lobten Jurypräsident Franco Knie und IGORA-Geschäftsführer Markus Tavernier vor allem das Engagement der Lehrpersonen, die immer wieder aufs Neue Kinder und Jugendliche zum kreativen Gestalten mit Metall anleiten.

Auch in diesem Jahr stammen rund vier Fünftel der Kunstwerke von unserem Nachwuchs. Der Wettbewerb wird jeweils von der IGORA-Genossenschaft und von Ferro Recycling durchgeführt. Je eingegangene Wettbewerbsarbeit spenden die beiden Recyclingorganisationen CHF 50 an die Behindertenorganisation Pro Infirmis.

Markus Tavernier konnte am Recyclingkunstfest der Direktorin von Pro Infirmis, Felicitas Huggenberger, einen Check von CHF 11’150 übergeben (Bild). Mit dieser Geste wird die Kreativität der Hobbykünstler zusätzlich mit dem sozialen Engagement der Veranstalter ergänzt und alle Wettbewerbsteilnehmer werden indirekt zu Spendern an Pro Infirmis.

Viel Freude sowie Bares für die Sieger

Gesamthaft wurden 28 Kunstwerke von Kindern und Jugendlichen in den Kategorien Einzelkünstler und Gruppen sowie 7 Kunstwerke von erwachsenen Hobbykünstlern ausgezeichnet. Die Gewinner konnten aus den Händen von Jury-Präsident Franco Knie Geld und Gold in Empfang nehmen (Liste der Gewinner im Anhang).

Auf 14 Einzelkünstler – in den Kategorien Kinder und Jugendliche – wartete je ein Goldvreneli im Wert von ca. CHF 250. Auf die 14 Gruppenarbeiten in den gleichen Kategorien entfielen je CHF 350 in bar. Je 2 Goldvreneli im Wert von ca. CHF 500 waren für die 7 erwachsenen Gewinner. Von Nespresso SA und vom Schweizer Bauernverband kommen je ein Sonderpreis.

Ein Sparschwein von CHF 350 von Nespresso und ein Gutschein zum „Schlafen im Stroh“ für die gesamte Gewinnergruppe vom Schweizer Bauernverband.

Nach Bauernhof folgt Wilder Westen

Nach der Preisverleihung überraschte die Recyclingkunstfans ein deftiges Bauernhof-Zobig mit bäuerlichen Leckerbissen und ein durch Clown Mugg und den Schweizer Bauernverband inszeniertes Plauschprogramm mit Traktorenrennen, Kuhmelken, Landschaftsarchitekt, Mostkrug-Stossen, Karetten- und Nagelspiel.

Und 2018 findet der Kreativwettbewerb Recyclingkunst aus Metallverpackungen seine Fortsetzung mit dem Thema „Wilder Westen“.

Kreativ-Wettbewerb Recyclingkunst aus Metallverpackungen

Die Inspiration für einen Kreativ-Wettbewerb erhielt die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling von Strassenkünstlern aus Südamerika und Südafrika, die in ihrem Alltag aus gebrauchten Verpackungen Geschirr, Möbel und Mützen herstellten.

Obwohl in der Schweiz die Zeit für Musse und zur kreativen Betätigung oft fehlt, hat sich IGORA vor 20 Jahren entschlossen, einen Kreativ-Wettbewerb mit Aluverpackungen für Hobbykünstler zu lancieren. IGORA will damit vor allem gestalterisch und handwerklich Talentierte fördern und gleichzeitig auf spielerische Art ins Bewusstsein rufen, dass Gebrauchtes nicht weggeworfen werden soll, sondern immer wieder zu neuem Leben erweckt werden kann. Eine Idee, die aufging.

Jahr für Jahr wächst die Popularität der Recyclingkunst. Seit 2014 sind zum Gestalten der Wettbewerbssujets neben Aluverpackungen auch Stahlblechdosen zugelassen und der Wettbewerb wurde neu in Recyclingkunst aus Metallverpackungen umgetauft.

Heute zählen zu den Wettbewerbsteilnehmern erwachsene Hobbykünstler, aber auch viele Kinder und Jugendliche, die einzeln oder in Gruppen ein Kunstwerk kreieren. Das Wettbewerbsthema wechselt jedes Jahr. 2017 ist dem Thema „Bauernhof“ gewidmet.

Seit 1989 ist die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling für das Sammeln und Recycling von leeren Verpackungen aus Aluminium verantwortlich. 2012 hat IGORA zusätzlich das Mandat der Geschäftsstelle von Ferro Recycling übernommen, die für das Sammeln und Recycling von Stahlblechverpackungen verantwortlich ist. Die Sammelquoten von Getränkedosen aus Aluminium liegen seit Jahren bei rund 90%, bei Stahlblechverpackungen liegen sie bei rund 86%.



 

Quelle: flowRelations
Artikelbilder: PPR/Nick Soloand


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